Neurodermitis ist eine sehr lästige, oft schon im Säuglingsalter
auftretende, juckende Hauterkrankung, die einen hohen Leidensdruck
erzeugt durch Juckreiz, Brennen, Infektionen, und Veränderung
des natürlichen Aussehens der Haut. Wirksame und dauerhafte
Hilfe bei Neurodermitis ist also dringend nötig.
Die Ursachen der Neurodermitis sind bis heute nur teilweise erforscht,
vieles liegt noch im Dunkeln oder basiert auf Erfahrung. In der
Therapie der Neurodermitis ist deshalb die Schulmedizin beschränkt
auf Linderung oder kurzfristige Unterdrückung der Symptome
Juckreiz, Rötung, Schuppung und Superinfektion. Langfristige
Erfolge können dagegen durch die Naturheilverfahren erzielt
werden. Allerdings ist ein gekonntes Zusammenwirken von verschiedenen
Methoden wie , Entsäuerung, Homöopathie, Eigenbluttherapie,
Psychosomatik, Ernährungsberatung usw. erforderlich.
Die Vorstufe der Neurodermitis, der Milchschorf, deutet schon
an, dass Nahrungsmittel fast immer eine Rolle spielen.
Neurodermitis kann oft geheilt werden, wenn es gelingt,
1. auslösende Nahrungsmittel zu identifizieren und vorübergehend
zu meiden und
2. den Organismus wieder toleranter zu machen für diese Nahrungsmittel.
Ersteres gelingt durch sorgfältiges Beobachten der Zusammenhänge
oder besser durch den sog. Vegatest, der einzelne unverträgliche
Nahrungsmittel identifizieren kann. Auch Bluttests können weiterhelfen,
weniger dagegen die üblichen Allergietests auf der Haut. Mit Vegatest
lassen sich außerdem weitere Schwachstellen im Organismus aufspüren
und durch biologische Arzneimittel in Ordnung bringen. harmonisiert das Immunsystem
Die Toleranz des Organismus auf Nahrungsmittel ist am besten mit der sog.
Darmsanierung zu erreichen. Meist liegt eine gestörte, d.h.
zu durchlässige Schleimhautbarriere im Darm vor, weil die Darmbakterien
verändert oder verkümmert sind. Eine Stuhlfloraanalyse in einem
dafür spezialisierten Labor zeigt die Defizite auf, die dann durch
sog. mikrobiologische Präparate und Milieuregulierung beseitigt werden
können.
Der Name Neurodermitis sagt aber auch, dass die "Nerven",
d.h. die seelische Verfassung eine entscheidende Rolle spielt. Einfühlsame
Begleitung und die Behandlung mit Bachblüten, wie sie in der
angeboten wird, helfen hier entscheidend.
Die äußerliche Behandlung der Neurodermitis mit Salben,
Bädern usw. dient nicht der Heilung, ist aber zur Linderung oft unerlässlich.
In schweren Fällen kann auch kurzfristig der Einsatz von Cortison
und Antihistaminika erforderlich werden.